Stadt Karlsbad

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Nahe der Mündung des kleinen Flusses Teplá in die Ohře mitten im Böhmerwald liegt die tschechische Stadt Karlsbad, nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze und etwa120 Kilometer von Tschechiens Hauptstadt Prag entfernt. Der Ort genießt weltweiten Ruhm als Kurbad, doch auch in kultureller und historischer Hinsicht hat die Stadt Karlsbad einiges zu bieten.
Der Sage nach wurde die Stadt im 14. Jahrhundert von Karl IV. gegründet, der hier nach der zufälligen Entdeckung der bis heute viel gerühmten Thermalquellen die ersten Gebäude errichten ließ. Schnell avancierte Karlsbad zu einem beliebten Kurort der Reichen und Mächtigen jener Zeit. Ihre Bauwerke prägten lange Zeit das Erscheinungsbild der Stadt. Leider ist heute von der damaligen Schönheit nicht viel geblieben: mehrere Naturkatastrophen zerstörten die Stadt immer wieder, so dass die meisten der heute noch zu bewunderten Prachtbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen.

Seit der Entdeckung der Thermalquellen durch den Kaiser Karl IV. dient Karlsbad vor allem als Kurort. Die Anwendungen wurden in den letzten Jahrhunderten stetig weiterentwickelt und mit Hilfe der neusten Erkenntnisse und Technologien verfeinert. Zahlreiche Gebrechen können mit Hilfe der heilsamen Quellen gelindert werden, doch auch Besucher, die einfach Erholung und Entspannung suchen, kommen hier auf ihre Kosten.
Neben dem vielfältigen Kurangebot in Karstadt locken auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote Jahr für Jahr die Besucher aus aller Welt in die Stadt. Die kulturelle Vielfalt sorgt dafür, dass der Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, an das man sich nicht nur bei Karlsbader Kuroblaten und einem Glas Becherovka gerne zurück erinnern wird.